RWE

Gemeinde stoppt Neubau von Kohlekraftwerk

Gemeinde stoppt Neubau von Kohlekraftwerk

Ein kräftiger Gegenwind bläßt RWE im saarländischen Ensdorf entgegen. Nach der Vorstellung von RWE hätte dort ein neues Kohlekraftwerk gebaut werden sollen, wäre da die Gegenwehr der Bevölkerung gewesen. Der Neubau wurde mit einer Bürgerbefragung gestoppt.

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Die Russen kommen

Langsam aber stetig braut sich neues Ungemach über der deutschen Energielandschaft auf. Der russische Staatskonzern Gazprom will seinen neuen Reichtum zukunftssicher anlegen. Deswegen schauen sich die Russen im Ausland nach geeigneten Investitionen um. Am Wochenende verlautete das Interesse Gazproms an RWE. Gazprom möchte still und heimlich einen Teil von RWE übernehmen

Vielleicht will keiner die potenzielle Gefahr sehen, aber mehr und mehr entgleitet die Kontrolle über die Energieversorgung und droht ins Ausland verlagert zu werden. Seit Jahren schon verhalt die Forderung nach Wettbewerb, jetzt droht er komplett zu erstarren.

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RWE beantragt längere Laufzeit für Biblis A

Wie vermutet hat RWE beim Bundesumweltministerium den Antrag auf Verlängerung der Laufzeit für seinen Atomreaktor Biblis A gestellt. Dahinter steckt das Kalkül einer Hinhalte-Taktik. Der Atomkonsens, der mit der vorherigen Regierung geschlossen wurde, sieht keine Restlaufzeiten sondern vielmehr eine Reststrommenge für alle Atomkraftwerke vor, die bis 2020 aus Atomenergie produziert werden darf. Verlängert sich die Laufzeit für Biblis A würde, entsprechend der Strommenge, ein anderes Atomkraftwerk weniger Strom produzieren dürfen.

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Energieversorger kennen keine Scham

Jetzt wo alle Energieversorger ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht haben, fällt es mir schwer das Wort Gier zu vermeiden. Im einzelnen erwirtschafteten

E.ON 2,8 Mrd. Euro

RWE 1,66 Mrd. Euro

EnBW 1 Mrd. Euro

Vattenfall 1 Mrd. Euro

In Addition ergibt das rund 6,5 Mrd. Euro in nur einem Halbjahr!

Trotzdem ist das den Energieversorgern nicht genug und schon planen allesamt die Strompreise weiter zu erhöhen, im Schnitt um 10 Prozent. Wer diese Zahlen sieht, kann einen solchen Schritt einfach nicht nachvollziehen.

International sehen die deutschen Energieversorger allerdings recht blaß aus, schaut man sich allein den Quartalsgewinn (!) von BP in Höhe von 4,8 Mrd. Euro an. Da ist also noch reichlich Spiel nach oben.

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RWE will mit Atomkraft ins Ausland

RWE wird bei den Restlaufzeiten seiner Atomkraftwerke deutlicher.
Zwar respektiert das Unternehmen das Festhalten der Bundesregierung am Ausstieg aus der Atomenergie, "entgegen dem internationalen Trend". Das hindert RWE natürlich nicht daran selbst weiterhin an der Atomenergie festzuhalten, so prüft das Unternehmen den Einstieg bei Kernkraftwerken im Ausland.

RWE will die Restlaufzeiten anderer Kraftwerke auf sein Atomkraftwerk Biblis A anrechnen, ist dafür allerdings auf die Zustimmung des Umweltministers angewiesen. Bleibt die Zustimmung aus, muß der Reaktor am Ende des Jahres vom Netz gehen.

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Auch RWE enttäuscht nicht

Heute ist es RWE, die ihr Halbjahresergebnis verkünden. Natürlich konnte auch RWE sein Ergebnis deutlich steigern (Umsatz +17% und Gewinn +16%). Der Umsatzsprung wird durch die gestiegenen Energiekosten, die an die Verbraucher weitergegeben werden mußten, begründet.

Natürlich hat der Gewinnsprung andere Gründe als die gestiegenen Strompreise, da verdient man schließlich nichts dran..

Ich vermute bei RWE gehen die Mitarbeiter neuerdings sparsamer mit Büromaterialien um, da kommen solche Summen schon mal zusammen.

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Netzagentur kürzt weiteren Stromkonzernen Gebühren

Der Reihe nach erwischt es derzeit die Netzbetreiber. Die Netzagentur geht gegen 3 weitere Konzerne vor und kürzt den Netztöchtern von EnBW und RWE sowie der E.ON Tochter TEN (Thüringer Energienetze GmbH) die beantragten Preise für die Durchleitung von fremdem Strom um bis zu 14%. Die Reaktion der Konzerne überrascht nicht, man hält die Entscheidung für unbegründet und fragwürdig und droht mit rechtlichen Schritten. Das allerdings wird wenig Aussicht auf Erfolg haben, so unterlag jüngst Vattenfall vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, nachdem die Bundesnetzagentur dem Konzern die Netzgebühren sogar um 18% gekürzt hatte.

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Höhere Strompreise ab 2007?

Heute geistert die Meldung durch die Nachrichten, daß RWE für 2007 plant den Strompreis deutlich zu erhöhen. Die Berichte gehen von einer Erhöhung, inklusive des neuen Mehrwertsteuersatzes, von 11% aus. Ein Sprecher von RWE-Energy wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren und wies ihn als Spekulation zurück. Als Gründe für eine Strompreiserhöhung werden in regelmäßigen Abständen immer wieder die gleichen Vorwände vorgeschoben - gestiegene Steuern, gestiegene Netzentgelte und gestiegene Kosten für die Strombeschaffung. Die eigentlichen Gründe werden immer verschwiegen - gestiegene Gier, gestiegene Managergehälter und Gewinnmaximierung.

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Ein kleines Zubrot

Wer sich fragt wo die Milliardengewinne der Energieversorger hingehen, findet in der gestrigen Ausgabe der Berliner Zeitung eine Antwort. Danach können ab morgen rund 700 RWE-Führungskräfte Aktienoptionen einlösen, die sie für das Jahr 2004 zugeteilt bekamen. Allein das "Zubrot" für Konzernchef Harry Roels beträgt 8,3 Mio. Euro, zusätzlich zu seinen 3,8 Mio. Euro Jahresvergütung.

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Razzien bei E.ON

Wie die Berliner Zeitung berichtet, platzten Ermittler des Bundeskartellamtes am Dienstag in eine Vorstandsitzung von E.ON und beschlagnahmten alle im Raum befindlichen Unterlagen. Zusätzlich dazu wurden die PC´s des Top-Managements beschlagnahmt. Die Razzien fanden zeitgleich in München und Düsseldorf statt. E.ON wird vorgeworfen gemeinsam mit RWE illegale Preisabsprachen getroffen zu haben. Sollte E.ON und RWE eine Absprache nachgewiesen werden, würde dies ein Bußgeld in Milliardenhöhe nach sich ziehen.

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