Vattenfall

Vattenfall senkt tatsächlich Strompreise

Der Fall den viele nicht für möglich gehalten haben ist tatsächlich eingetreten. Vattenfall senkt seine Strompreise - wenn auch nur in Hamburg und Berlin. Nachdem die Bundesnetzagentur Vattenfall die Netzentgelte deutlich gekürzt hat, gibt Vattenfall nun wiederwillig die Senkung an die Kunden weiter. In Hamburg beträgt die Senkung 7,8% und in Berlin 5,1%.

Im Vergleich zum Vorjahr werden die Stromkunden allerdings keine Entlastung spüren, da die Strompreise dieses Jahr bereits erhöht wurden und sich nach der Senkung auf einem ähnlichen Niveau wie zum Vorjahr bewegen.

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Vattenfall weiß wie Strom billiger werden kann.

Mangelnde Kreativität kann man dem Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall Europe, Klaus Rauscher, jedenfalls nicht vorwerfen. Heute hat er sich konstruktiv in die Debatte über die hohen Strompreise eingebracht und eine geniale Lösung präsentiert, wie man die Preise senken kann. Rauscher schlägt vor, die Mehrwertsteuer für Strom zu auf den ermäßigten Satz von 7% zu senken.

Mit dieser populistischen Forderung versucht Rauscher lediglich von der Gier der Energieversorger abzulenken, sein eigenes Unternehmen mit eingeschlossen. Das es sich um eine populistische Forderung handelt, wird spätestens daran deutlich, daß die Unternehmen, die besonders hart von den hohen Strompreisen getroffen werden, von einer solchen Senkung nicht profitieren würden. Hier geht es einzig und allein darum die öffentliche Meinung zu beeinflussen.

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PR nach Forsmark Störfall

Vielleicht hätte jemand den Verantwortlichen bei Vattenfall genauer erklären sollen was mit PR gemeint ist - Public Relations nicht PRopaganda.

Aus Schweden kommen schwere Vorwürfe gegen Vattenfall. Nach dem Störfall im Atomkraftwerk Forsmark habe der Konzern den Medien gezielt unwahre Informationen zugespielt um so die Sichtweise auf den Störfall zu manipulieren. Vom ehemaligen Chefkonstrukteur, der sich nach dem Störfall sehr zu Ungunsten von Vattenfall äußerte, wurde kurzerhand behauptet er wäre nie der Chefkonstrukteur gewesen und Experte in Sicherheitsfragen schon mal gar nicht. Es wurde kein Versuch ausgelassen um den Mann zu diskreditieren und als inkompetent darzustellen.

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Energieversorger kennen keine Scham

Jetzt wo alle Energieversorger ihre Halbjahreszahlen veröffentlicht haben, fällt es mir schwer das Wort Gier zu vermeiden. Im einzelnen erwirtschafteten

E.ON 2,8 Mrd. Euro

RWE 1,66 Mrd. Euro

EnBW 1 Mrd. Euro

Vattenfall 1 Mrd. Euro

In Addition ergibt das rund 6,5 Mrd. Euro in nur einem Halbjahr!

Trotzdem ist das den Energieversorgern nicht genug und schon planen allesamt die Strompreise weiter zu erhöhen, im Schnitt um 10 Prozent. Wer diese Zahlen sieht, kann einen solchen Schritt einfach nicht nachvollziehen.

International sehen die deutschen Energieversorger allerdings recht blaß aus, schaut man sich allein den Quartalsgewinn (!) von BP in Höhe von 4,8 Mrd. Euro an. Da ist also noch reichlich Spiel nach oben.

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Vattenfall legt bei Gewinn deutlich zu

Vattenfall gab gestern die Zahlen für das erste Halbjahr bekannt, danach steigt der Umsatz um 8,9% auf 6,1 Mrd. Euro und der Gewinn um 43,6% auf 1 Mrd. Euro.

Daß der Umsatz steigt ist klar, schließlich wurden die Preise erhöht, nicht klar ist allerdings warum dann der Gewinn in einer ähnlichen Größenordnung ansteigt? Der Umsatz erhöhte sich um etwa 500 Mio. Euro, gleichzeitig nahm der Gewinn um 300 Mio. zu.

Die Energieversorger behaupten bei Preiserhöhungen immer, nur die gestiegenen Kosten an die Kunden weiterzugeben, dann dürfte der Gewinn nicht in diesem Maße steigen. Das zu verstehen überfordert uns dumme Verbraucher und wird daher wohl weiterhin ein gut gehütetes Geheimnis der Energieversorger bleiben.

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Selbst Vattenfall hält die Strompreise für zu hoch

Die Strompreise sind zu hoch

meint der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall, Klaus Rauscher. Recht hat er. Seine Begründung sollte er allerdings überarbeiten. Wer Milliarden durch den Verkauf von Strom verdient, wirkt damit höchst unglaubwürdig.

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Steilvorlagen

Wie können 2 konkurrierende Unternehmen am Strommarkt ein und das selbe Produkt bewerben und dabei Unterschiede herausstellen? Auf jeden Fall können sie schlecht die Qualität des Produktes angreifen, sie würden sich selbst ins Bein schießen.

In Berlin drängt mit Nuon ein neuer Anbieter recht erfolgreich auf den Markt, der dem Paltzhirschen Vattenfall das Leben schwer machen will. Um Gehör zu finden, unterbietet Nuon die Preise von Vattenfall deutlich und packt sogar noch ein paar Geschenke drauf. Vattenfall könnte antworten und ein ähnlich attraktives Angebot unterbreiten, das allerdings kommt Vattenfall nicht in den Sinn. Der schwedische Energieriese bevorzugte es stattdessen, in einer Werbekampagne darauf hinzuweisen, daß der Sitz des Mutterkonzerns von Nuon in den Niederlanden ist und damit weit weg vom Kunden. Wirklich dumm daran ist, daß Vattenfall Anfang des Jahres die Bewag (Berliner Städtische Elektrizitätswerke AG) in Vattenfall umbennant hat, um die Konzernzugehörigkeit zu untermauern. Zwar sitzt die Vattenfall Europe AG in Berlin, Hauptsitz des Mutterkonzerns ist aber Schweden. In einer Anzeigenkampagne rückte Nuon deshalb die geographischen Gegebenheiten zurecht.

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Hamburg erhält Nachhilfe in freier Marktwirtschaft

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Die Stadt Hamburg hatte für die Belieferung ihre Abnahmestellen einen exklusiven Vertrag mit Vattenfall geschlossen, ohne daß es zuvor zu einer öffentlichen Ausschreibung gekommen war. Wo kein Wettbewerb ist, kann bedarf es dann scheinbar auch nicht eines guten Angebotes. Die Richter des Oberlandesgerichts Hamburg entschieden jetzt, daß mit solchen Mauscheleien Schluß ist. Als Konsequenz muß Hamburg den Vertrag mit Vattenfall kündigen und den Bedarf öffentlich ausschreiben. Wieso braucht man, für einen solchen selbstverständlichen Schritt, immer erst ein Gerichtsurteil?

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