Energie

Energieverbrauch in Haushalten steigt deutlich

Der private Energieverbrauch ist in Deutschland zwischen 1995 und 2005 um 3,5% gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat sich allein der Stromverbrauch um 17,3% erhöht. Die Gründe dafür liegen nach Einschätzung der Statistiker an der Zunahme der Singlehaushalte. Außerdem nimmt die Technikdichte in den Haushalten nimmt immer stärker zu. Die Anzahl von energieintensiven Geräten in den Haushalten hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre demnach verdreifacht.
Erschreckend ist vor allem die Tatsache, daß allein durch Stand-By-Verluste 17 Mrd. kWh verschwendet werden.

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Die Russen kommen

Langsam aber stetig braut sich neues Ungemach über der deutschen Energielandschaft auf. Der russische Staatskonzern Gazprom will seinen neuen Reichtum zukunftssicher anlegen. Deswegen schauen sich die Russen im Ausland nach geeigneten Investitionen um. Am Wochenende verlautete das Interesse Gazproms an RWE. Gazprom möchte still und heimlich einen Teil von RWE übernehmen

Vielleicht will keiner die potenzielle Gefahr sehen, aber mehr und mehr entgleitet die Kontrolle über die Energieversorgung und droht ins Ausland verlagert zu werden. Seit Jahren schon verhalt die Forderung nach Wettbewerb, jetzt droht er komplett zu erstarren.

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Energie wird unbezahlbar

Nach der Meinung des Bundes der Energieverbraucher werden die steigenden Strompreise innerhalb der nächsten 2 Jahre viele Menschen in existenzielle Nöte stürzen.

Auf der anderen Seite stehen die Energieversorger die damit drohen die Menschen im Dunkeln sitzen zu lassen wenn sie bei ihren Forderungen behindert werden.

Irgendwo dazwischen ist der Verbraucher, bei dem mit solchen Äußerungen Ängste geschürt werden. Das Strom, Gas und Wärme zu teuer sind daran besteht kein Zweifel, jeder weiß das. Nur ist es unverantwortlich wenn Ängste in Menschen geschürt werden um seine Position zu untermauern. Da geben sich beide Verbände nichts.

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Sonderregelungen für Stromkonzerne

Vielleicht war die letzte Preisrunde der 4 Energieversorger, der Tropfen der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Wirtschaftsminister Glos kündigte nun Sonderregelungen für den Energiemarkt an.

Wie, wann oder ob diese Sonderregelungen kommen ließ der Minister allerdings offen.

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Energiebedarf in Deutschland steigt

Der Primärenergiebedarf in Deutschland ist nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen im ersten Halbjahr dieses Jahres um 3% gestiegen. Verantworlich dafür ist die kalte Witterung. Gleichzeitig ging die Erzeugung von Windkraft im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20% zurück.

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Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken soll deutlich gesteigert werden

Der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken liegt im EU-Durchschnitt aktuell bei mageren 36%, moderne Kraftwerke kommen auf bis zu 45%. Wenn es nach dem Willen von E.ON geht, soll bis 2014 ein erstes Kohlekraftwerk mit einem Wirkungsgrad von 50% gebaut werden. Mit steigendem Wirkungsgrad sinken die Betriebskosten, weswegen ein hoher Wirkungsgrad für den Betreiber von hohem Interesse ist. Ein weiterer Nebeneffekt sind die geringeren CO2-Emissionen, die im Hinblick auf Emissionszertifikate immer interessanter werden.

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Rekordgewinn für BP

Die hohen Ölpreise haben BP für das zweite Quartal einen Rekordgewinn beschert. Der Quartalsgewinn (!) stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,8% auf 4,8 Mrd. Euro.
Die Rekordgewinne der Ölkonzerne haben an den hohen Energiepreisen keine Mitschuld, die Preise kommen einzig und von den hohen Beschaffungskosten. Wer´s glaubt.

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Public Viewing als Umweltbeitrag

Gestern erlebte Deutschland das größte, wie es neuhochdeutsch heißt, Public Viewing. Allein in Berlin kamen 1.000.000 Menschen zusammen um den Sieg der deutschen Nationalmannschaft über Schweden gemeinsam zu erleben.
Ich mache die Rechnung mal nur für Berlin. Wieviel Strom hätten die 1.000.000 mehr verbraucht, hätten sie das Spiel zuhause geschaut. Fußball schaut man nicht gerne alleine, so nehme ich an, daß im Durchschnitt immer 2 Zuseher vor dem Fernseher gesessen haben, so daß 500.000 zusätzliche Fernseher eingeschatet gewesen wären. Überschlägig verbraucht ein Fernseher 100 Watt, so kommt man auf eine Leistung von 50 MW. Die Übertragung eines Spiels dauert geschätzte 2 Stunden, also wurden 100 MWh Strom eingespart.

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Energie Blog

Tagtäglich beschäftige ich mich Energie, vor allem aber mit den technischen und wirtschaftlichen Aspekten. Dabei stoße ich immer wieder auf interessante Dinge und Zusammenhänge, die darüber hinausgehen. In diesem Blog will diesen Gedanken freien Lauf lassen. Vielleicht interessiert es neben mir auch noch den einen oder anderen.

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