Welt

Google will grünen Strom liefern

Der Suchmaschinen-Gigant Google entdeckt einen neues Geschäftsfeld und will in den Energiemarkt einsteigen. Dazu fördert Google die Forschung von erneuerbaren Energien mit Millionensummen. Der Fokus liegt auf Solarthermie, Windenergie und Geothermie.

Warnton von Nokia soll beim Energiesparen helfen

Der Mobiltelefonhersteller Nokia will bis 2007 in seine Telefone einen Warnton integrieren, der signalisieren soll wenn das Telefon vollständig aufgeladen ist. Das Unternehmen schätzt, das nur 10% der weltweiten Handynutzer ihr Ladegerät nach dem Aufladen direkt von der Steckdose nehmen.

Das grundsätzliche Problem von Ladegeräten ist, daß sie über keinen Netzschalter verfügen und somit fortlaufend Strom verbrauchen. Mit Hilfe des Warntons will Nokia dazu beitragen, das eine Energiemenge eingespart werden kann, die dem Verbrauch von 60000 europäischen Haushalten entspricht.

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Rigorose Stromabschaltung in Mazedonien

In Mazedonien macht ein Energieversorger ernst und klemmt seinen Schuldnern den Strom ab. Erstaunlich daran ist, um wen es sich dabei handelt. Von der Stromabschaltung sind zahlreiche Behörden, Ministerien, Gerichte, Universitäten und die Armee betroffen, die schon vor langer Zeit ihre Zahlungen eingestellt haben.

Einen ähnlich rigorosen Fall, gab es letzten Winter als Russland die Gaslieferungen an die Ukraine eingestellt hat.

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Kalifornien am Rand des Energie-Kollaps

Nachdem sich die Lage nach dem Stromausfall in New York langsam normalisiert, ist die kalifornische Stromversorgung inzwischen am Rand des Zusammenbruchs angelangt. Durch die Engpässe kam es bereits an den ersten Orten zu kleineren Stromausfällen. Der Grund liegt, wie sich unschwer vermuten läßt, an den auf Vollast laufenden Klimageräten, außerdem überhitzen immer mehr Transformatoren durch die hohe Last und die enormen Außentemperaturen. Wenn sich die Lage nicht verbessert, werden die Versorger hingehen müssen und den ersten Verbrauchern stundenweise den Strom kappen um die Versorgung sicherzustellen.

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Wieder tagelanger Stromausfall in New York

Knapp eine Woche dauert in New York mittlerweile ein Stromausfall an, von dem je nach Quelle bis zu 100000 Menschen betroffen sind. Es ist schwer nachvollziehbar, wie ein solches Gebiet über einen derart langen Zeitraum ohne Strom bleiben kann, zumal der letzte Blackout nicht lange zurückliegt. Damals waren durch den Stromausfall Schäden in Höhe von 1 Mrd. Dollar entstanden.

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G8-Gipfel bringt Wende in der Atomkraft Diskussion

Der G8-Gipfel in Moskau scheint die Wende für die Atomenergie zu bringen. Der Reihe nach wenden sich die einzelnen Staaten von ihrem Atomausstieg ab. Einzig Deutschland bleibt standhaft - vorerst.

Das glaubwürdigste Argument für einen Ausbau liefert George Bush. Nachdem er jahrelang einen Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und der Klimaerwärmung vehement bestritten hat, führt er jetzt ebendiese als Hauptargument für einen raschen Ausbau an.

Wenn einem wirklich viel am Umweltschutz liegt, scheint mir die friedliche Nutzung der Kernkraft ein guter Weg zu sein.
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Beleuchtung verbraucht 19% der weltweiten Energie

Die IEA (International Energy Agency) weißt darauf hin, daß weltweit 19% (!) der erzeugten Elektrizität für Beleuchtung verbraucht wird. Um diese Energiemenge zu erzeugen reichen alle weltweit installierten Kernkraftwerke nicht aus.
Kein andere Erfindung dürfte sich in fast 130 Jahren so minimal verändert haben wie die Glühbirne. Das Hauptproblem der Glühbirne ist, daß lediglich 5% der Energie in Licht umgewandelt werden.

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Stromkosten verhindern 500 neue Arbeitsplätze in Dresden

Im Wettbewerb um einem neuen Produktionsstandort für den Halbleiterhersteller Soitec hatte Dresden heute das Nachsehen gegen Singapur. Die beiden Standorte hatten sich weltweit gegen 22 weitere Standorte durchgesetzt. Den Ausschlag für Singapur gaben letztendlich die niedrigeren Produktionskosten, besonders die Strom- und Wasserkosten seien in Dresden zu hoch gewesen. Dresden entgehen damit 500 Arbeitsplätze.

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WM-Spiel verursacht Stromausfall in der Türkei

Fußball neigt bekanntlich dazu, daß im übertragenen Sinn, bei Menschen die Sicherungen durchbrennen. In der Türkei war allerdings das rege Interesse der Fernsehzuschauer am WM-Spiel zwischen Brasilien und Frankreich dafür verantwortlich, daß die Stromversorgung in weiten Teilen des Landes zusammengebrochen ist. Da zu viele Menschen gleichzeitig ihren Fernseher eingeschaltet haben, überlastete das Stromnetz mit der Folge, daß Millionen Türken für Stunden ohne Strom waren.
Im Interesse der Stromversorgung des Landes ist es nur gut, daß die Türkei sich nicht für die WM qualifiziert hat.

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Strom abdrehen

Wozu es führen kann, wenn man jahrelang den Ausbau des Energienetzes verschläft zeigt sich jetzt in Österreich. Um die Stromversorgung bei drohenden Engpässen im Netz sicherzustellen, soll Großverbrauchern notfalls der Strom abgedreht werden. Je nach Bedarf sollen die Großverbraucher ihre Produktion zurückfahren bzw. einstellen, bis das Netz wieder weniger ausgelastet ist.

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