Strompreise
Obwohl Stromkosten sinken, steigt der Strompreis
Die Bundesregierung gibt an, daß obwohl die Kosten für die Produktion gesunken sind, der Strompreis gestiegen ist. Demnach sanken die Kosten für die Stromproduktion seit 1998 um 1 cent, während sich der Strompreis um 2,35 cent verteuerte.
Auf diese Zahlen werden sich sowohl die Versorger als auch der Gesetzgeber stürzen, können sie doch in beiderlei Interesse interpretiert werden. Die Energieversorger können behaupten der Strompreis steigt aufgrund von gestiegenen Abgaben. Der Gesetzgeber wird den Energieversorgern vorwerfen sie geben die gesunkenen Kosten nicht an die Verbraucher weiter.
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Erstmals Netzentgelt bei einem Stadtwerk gekürzt
Mit großer Zufriedenheit lese ich heute, daß die Bundesnetzagentur in meiner Heimatstadt den Stadtwerken Herne die Durchleitungsentgelte für Strom um 13% gekürzt hat. Damit wurde erstmals bei einem Stadtwerk das Netzentgelt gekürzt. Auf das noch viele folgen werden.
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Kartellrecht gegen überhöhte Strompreise
Der Wind für die Energieversorger wird rauer, zumindest wenn man den Aussagen des Bundeswirtschaftsministers glauben schenkt.
Glos droht damit das Kartellrecht zu ändern, um den Energieversorgern zu verbieten Preise zu verlangen, die die Kosten "in unangemessener Weise überschreiten". Zudem sollen die Unternehmen keine Preise verlangen dürfen, die ungünstiger sind als die von Vergleichsunternehmen.
Die Antwort der Energieversorger dürfte klar sein.
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E.ON erhöht ebenfalls 2007 die Strompreise
Zum Jahreswechsel wird auch E.ON die Strompreise erhöhen. Angesichts des ausstehenden Kostenbescheides der Netzagentur zu den Netzentgelten, könne man aber noch keine Angaben zum neuen Strompreis machen. Bei E.ON vermutet die Berliner Zeitung Preissteigerungen in Höhe von 6%, zusätzlich zur anstehenden Mehrwertsteuererhöhung. Als Grund für die Preiserhöhung wird wie immer auf gestiegene Brennstoffkosten verwiesen.
Was ich von diesem Argument halte habe ich hier schon des öfteren bekundet. Der Gewinn der den Unternehmen durch wegfallende Netzentgelte oder gestiegene Brennstoffkosten entgeht, wird mit den Erhöhungen mehr als wett gemacht, so daß der Rekordgewinn nächstes Jahr nicht in Gefahr gerät.
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