Windkraft
2006 bleibt der Wind aus
In den ersten 6 Monaten des Jahres 2006 blieb das Windaufkommen deutlich unterhalb des 10-jährigen Durchschnitts . Der diesjährige Ertrag der deutschen Windkraftanlagen wird daher deutlich hinter den Erwartungen der Betreiber zurückbleiben. Trotzdem wird die aus Windenergie erzeugte Strommenge die des Vorjahres übertreffen, da neuerrichtete Anlagen den ausbleibenden Wind kompensieren werden.
Das zeigt ein grundsätzliches Problem von Windenergie auf, Wind bläst nicht stetig. Windkraftanlagen werden konventionelle Kraftwerke immer nur entlasten, aber niemals ersetzen können.
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USA sind Weltmeister in Windkraft
Nirgendwo auf der Welt wurden die letzten beiden Jahre so viele Windkrafträder aufgestellt wie in den USA. Dieser Trend soll sich laut George Bush auch fortsetzen, bis 20% des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt werden.
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Tote Fledermäuse
An vier Windrädern bei Freiburg wurden tote Fledermäuse gefunden. Um den Tod der Fledermäuse zu untersuchen wurde eigens ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das 66-seitige Gutachten
Untersuchungen zu möglichen betriebsbedingten Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Fledermäuse im RegierungsbezirkFreiburg
kommt zu dem Ergebnis, daß Windkraftanlagen scheinbar die Überlebensrate von Fledermäusen beeinflussen. Als Konsequenz müssen die Freiburger Windräder jetzt bis Ende September nachts bei Windstärken bis 4,50 m/s vom Netz genommen werden!
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Wohin mit der Windkraft?
Der rasante Ausbau der Windenergie hat zur Folge, daß die Energienetze immer häufiger überlastet sind. Windräder stehen typischerweise nicht in den Ballungsgebieten, sondern fernab an der See. Dort wo die Energie anfällt wird sie nicht benötigt, sie muß also über weite Strecken transportiert werden. Zwar kassieren die Netzbetreiber dafür jährlich hohe Milliardensummen über ihre Netzentgelte, allerdings sind sie nicht bereit diese in den Netzausbau zu investieren. Warum sollten sie auch? Die Windindustrie ist ihnen von jeher ein Dorn im Auge. Die Netzbetreiber bevorzugen es, ihren Trumpf auszuspielen und schalten die Windräder einfach ab. Sie begründen dies mit der Stabilität des Netzbetriebs und umgehen so geschickt den Abnahmezwang. Jetzt werden die Gerichte klären müssen, ob den Windparkbetreibern Schadenersatz zusteht.
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