Atomkraft
RWE will mit Atomkraft ins Ausland
RWE wird bei den Restlaufzeiten seiner Atomkraftwerke deutlicher.
Zwar respektiert das Unternehmen das Festhalten der Bundesregierung am Ausstieg aus der Atomenergie, "entgegen dem internationalen Trend". Das hindert RWE natürlich nicht daran selbst weiterhin an der Atomenergie festzuhalten, so prüft das Unternehmen den Einstieg bei Kernkraftwerken im Ausland.
RWE will die Restlaufzeiten anderer Kraftwerke auf sein Atomkraftwerk Biblis A anrechnen, ist dafür allerdings auf die Zustimmung des Umweltministers angewiesen. Bleibt die Zustimmung aus, muß der Reaktor am Ende des Jahres vom Netz gehen.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark - Nachtrag
Für extreme Betriebszustände gibt es in der Leitwarte in jedem Atomkraftwerk Handbücher mit Anweisungen, wie sich das Bedienpersonal zu verhalten hat. Diese Verhaltensregeln werden von den jeweiligen Konstrukteuren gemeinsan mit internationalen Sicherheitsexperten entwickelt. Auf die Einhaltung wird das Bedienpersonal trainiert. Die Anweisung für das Kernkraftwerk Forsmark lautete, daß das Bedienpersonal in den ersten 30 Minuten eines Störfalls nicht manuell eingreifen darf.
Gegen diese Vorschrift verstieß ein Angestellter. Nach 23 Minuten hatte er den Fehler scheinbar lokalisiert und Gegenmaßnahmen getroffen. Zwar war der Eingriff erfolgreich, dennoch war es ein Verstoß gegen die vorgeschriebenen Verhaltensweisen.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark
Mittlerweile wird das ganze Ausmaß des Störfalls im schwedischen Atomreaktor Forsmark augenscheinlich. Eine unglückliche Verkettung von Umständen hätte beinahe eine Katastrophe ausgelöst.
Außerhalb des Atomkraftwerks kam es zu einem Kurzschluß in der Umspannstation, durch den das Atomkraftwerk vom Stromnetz getrennt wurde. In einem solchen Fall muß der Reaktor runtergefahren werden, da er keinen Strom mehr einspeisen kann. Notstromgeneratoren sollen anspringen und das Kraftwerk mit der benötigten Energie versorgen, um die Anlage zu überwachen und in einem stabilen Zustand zu halten. Von den 4 vorhandenen Generatoren sprangen nur 2 an, 2 verweigerten ihren Dienst. Durch den Stromausfall im Kraftwerk fielen wichtige Instrumente zur Überwachung in der Leitwarte aus, die 23 Minuten nur eingeschränkt über alle wichtigen Daten verfügte. Dennoch gelang es, den vermeintlichen Fehler zu lokalisieren und zu beseitigen.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
Schwerer Störfall in schwedischem Atomkraftwerk
Wie gestern bekannt wurde, gab es bereits letzte Woche in dem schwedischen Kernkraftwerk Forsmark einen schweren Störfall. Obwohl es sich um einen der schwersten Zwischenfälle seit Tschernobyl handeln soll, gibt es bislang nur spärliche Informationen.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
Eingeschränkte Stromversorgung durch Hitzewelle
Die Hitzewelle macht nicht nur den Menschen, sondern auch der Stromversorgung schwer zu schaffen. Generell sinkt, physikalisch bedingt, die Stromproduktion bei steigenden Außentemperaturen. Ein größeres Problem ist, daß einige Kraftwerke nicht über Kühltürme verfügen und daher mit Flußwasser gekühlt werden. Dabei gilt die Einschränkung, daß die Kraftwerke nur Wasser bis zu einer bestimmten Wassertemperatur entnehmen dürfen um den Fluß nicht weiter aufzuheizen und damit die Umwelt zu beeinträchtigen. Durch die Hitzewelle ist das Wasser vor der Entnahme bereits derart aufgeheizt, daß nun die ersten Kraftwerke ihre Leistung drosseln müssen.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
G8-Gipfel bringt Wende in der Atomkraft Diskussion
Der G8-Gipfel in Moskau scheint die Wende für die Atomenergie zu bringen. Der Reihe nach wenden sich die einzelnen Staaten von ihrem Atomausstieg ab. Einzig Deutschland bleibt standhaft - vorerst.
Das glaubwürdigste Argument für einen Ausbau liefert George Bush. Nachdem er jahrelang einen Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und der Klimaerwärmung vehement bestritten hat, führt er jetzt ebendiese als Hauptargument für einen raschen Ausbau an.
Wenn einem wirklich viel am Umweltschutz liegt, scheint mir die friedliche Nutzung der Kernkraft ein guter Weg zu sein.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
E.ON plant Atomkraftwerk
Kein anderer Kraftwerkstyp wirft so hohe Gewinne wie ein Kernkraftwerk ab. Die Kosten für den Bau sind überschaubar und im Betrieb fallen fast keine Kosten an. Nach dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie, war es für mich daher nur eine Frage der Zeit, wann das erste deutsche Unternehmen ins nahe Ausland abwandern wird. E.ON macht jetzt ernst und plant in Rumänien den Bau eines neuen Kernkraftwerks, mit Auflagen die sicherlich nicht den deutschen Vorstellungen von Sicherheit entsprechen werden. Eine Folge für uns ist der Verlust der staatlichen Kontrolle über die Kernkraftwerke, schließlich hört die deutsche Gesetzgebung an der Grenze auf. Solange unsere Energieversorgung nicht geklärt ist, wird mit jedem hier abgeschalteten Kernkraftwerk ein neues, direkt hinter irgendeiner Grenze errichtetes, unsere Versorgung übernehmen
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
Schwimmende Atomkraftwerke
Wie versorgt man Regionen, die nur schwer zugänglich und rohstoffarm sind, mit Strom und Wärme? Die brachiale russische Antwort auf diese Frage: Man baut Atomkraftwerke auf schwimmende Plattformen. Je nach Bedarf kann man diese Kraftwerke dann leicht an neue Einsatzorte verschiffen.
Warum wundert es mich nicht, daß dieses Vorhaben aus einem Land stammt, das schon das russische Roulette erfunden hat?
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
Unpopuläre Äußerungen
Allein die Tatsache, daß Peter Moore das Wort Atomkraft in einem nicht negativen Zusammenhang in den Mund nimmt, bringt Umweltaktivisten weltweit auf die Palme. Moore ist der Ansicht, daß Autos in naher Zukunft elektrisch angetrieben sein werden. Das werde einen erhöhten Bedarf an Elektrizität verursachen. Um diesen zu decken und die Verbrennung fossiler Brennstoffe zu vermeiden wird ein Ausbau der Atomkraft unvermeindlich. Das war schon alles. Nun ist Peter Moore nicht irgendwer, sondern eins der Gründungsmitglieder von Greepeace. Seine Äußerung findet so natürlich weltweit gehör und wird in den Medien zu: Greenpeace-Gründer unterstützt Atomkraft.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...
Unbeliebte Wörter
Heute wurde das Wort Kernenergie in Österreich zum unbeliebesten Wort gewählt. Solche Artikel werden in Frankreich gerne gelesen.
Frankreich, bekannt für seine nicht ablehnende Haltung zur Kernenergie gilt als größter Nutznießer des europaweit vorherschenden Atomausstieges, produziert es doch 80% seiner Energie aus eben dieser. Allerdings prodzieren, die Franzosen mit ihren 59 Kernkraftwerken entschieden mehr Energie als sie selbst verbrauchen können. Die überschüssige Energie exportieren die Franzosen mit satten Profiten. Zum Beispiel nach Italien. Nach der Katastrophe von Tschernobyl gab es 1986 ein Referendum indem sich die Bevölkerung gegen die weitere Nutzung der Atomenergie aussprach, so daß man bis 1990 alle Kernkraftwerke abschaltete. Die Konsequenz daraus ist, das Italien jetzt 85% seines Stroms importieren muß, zum größten Teil aus Frankreich. Physikalisch gesehen handelt es also immer noch um Atomstrom, nur das man weder die technische noch die wirtschaftliche Kontrolle über die Produktion hat.
- Weblog von C.Theocharidis
- Anmelden um Kommentare zu schreiben
- Read the full story...